Zur Kenntnisnahme:
Sollte es in den kommenden Wochen Aufgrund von
schwierigen Witterungsverhältnissen und den damit zu erwartenden Einschränkungen im Straßenverkehr, zu Einschränkungen des ÖPNV (Busse und Bahnen) kommen, so liegt es im Benehmen der Eltern und
Erziehungsberechtigten, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken, allerdings ist es notwendig den Schüler oder die Schülerin in der Schule abzumelden.
In jedem Fall wird schulseitig zumindest eine Notbetreuung angeboten.
Eltern, die ihre Kinder in Die NOT-Betreuung bringen, müssen dafür Sorgen tragen, dass diese nach dem Ende der Betreuungszeit abgeholt werden (wenn die Busse des ÖPNV nicht oder nur
eingeschränkt fahren!).
i.A. für die Schulleitung der FPS-Breitscheid
Den aktuellen Elternbrief diesbezüglich finden sie im "Elternbriefmodul" auf IServ oder untenstehend als PDF:
Gemeinsame Skifreizeit
der Fritz-Philippi-Schule und der Westerwaldschule Driedorf
Die Skifreizeit fand vom 21. Februar bis zum 27. Februar 2026 im Skigebiet Gitschberg-Jochtal statt. Zusammen mit der Westerwaldschule Driedorf nahmen Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher
Jahrgänge an der Fahrt teil.
Die Anreise erfolgte gemeinsam mit dem Bus und dauerte zwölf Stunden. Nach der Ankunft gab es für uns noch Abendessen. Danach bekamen wir die Zimmer zugeteilt und bezogen diese dann auch. Am nächsten
Morgen fuhren wir zum Skiverleih, um dort die Skiausrüstung ausleihen zu können. An den folgenden Tagen stand vor allem das Skifahren im Mittelpunkt. Die Gruppe wurde je nach Vorkenntnissen in
Anfänger und Fortgeschrittene eingeteilt. Die Anfänger lernten zunächst die Grundlagen der Technik, wie das Bremsen und das Fahren der ersten Kurven. So konnten alle schnell die ersten
Bewegungserfahrungen und schon am nächsten Tag die ersten Pistenkilometer sammeln. Die fortgeschrittenen Ski- und Snowboardfahrer konnten bereits am ersten Tag unterschiedliche Pisten im Skigebiet
erkunden und sich so einfahren.
Im Verlauf der Woche konnten die Schülerinnen und Schüler so ihre Technikkenntnisse noch vertiefen. Die Skitage begannen in der Regel am Morgen mit dem Frühstück und endeten am Nachmittag nach
mehreren Stunden auf der Piste. Nach dem Abendessen stand neben einem bunten Abend auch viel Freizeit auf dem Programm.
Während der gesamten Skifreizeit wurde auf Sicherheit, gegenseitige Rücksichtnahme und das Einhalten der Regeln im Skigebiet geachtet. Die Lehrkräfte begleiteten die Gruppen und unterstützten die
Schülerinnen und Schüler beim Lernen und Verbessern ihrer Fähigkeiten.
Am letzten Abend wurden die Zimmer aufgeräumt und die Koffer gepackt. Vor der zehnstündigen Heimfahrt frühstückten wir ein letztes Mal gemeinsam. So vergingen fünf Skitage glücklicherweise völlig verletzungsfrei und alle freuen sich bereits jetzt auf die nächste Skifreizeit im Jahr 2028.
Text und Bilder: M. Metzler u. SuS
Spannende Tischtennis-Duelle
in der Breitscheider Turnhalle
In der Breitscheider Turnhalle trafen die jeweils drei besten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen zum traditionellen Tischtennisturnier der Fritz-Philippi-Schule aufeinander. In drei Wettbewerbskategorien – Mädchen der Jahrgänge 7 bis 10, Jungen der Klassen 7 und 8 sowie Jungen der Jahrgangsstufen 9 und 10 – wurden die neuen Schulsiegerinnen und Schulsieger ermittelt.
Für den reibungslosen Ablauf des Turniers sorgten Katharina Wien und Kathrin Waschke vom Fachbereich Sport und fleißige Helferinnen und Helfer aus der Schülerschaft, die Punkte zählten, Ergebnisse aufschrieben und vieles mehr.
Nach einer intensiven Vorrunde, in der alle Teilnehmer in Hin- und Rückspielen gegeneinander antraten, standen die Gruppenbesten fest. Sie kämpften anschließend im K.-o.-System um die Titel und Platzierungen. Die Zuschauer erlebten spannende Ballwechsel, knappe Entscheidungen und großen sportlichen Einsatz.
Bei den Mädchen setzte sich Linda Fritz gegen ihre Schwester Hannah durch und sicherte sich den Titel der Schulsiegerin. Rang drei ging an Delia Nasaruk.
In der Wettkampfklasse der Jungen aus den Jahrgängen 7 und 8 gab es ebenfalls ein Geschwisterduell, bei dem sich Luka Held gegen seinen Zwillingsbruder Elias behaupten konnte. Den dritten Platz erreichte Lasse Kolb.
Bei den älteren Jungen der Klassen 9 und 10 holte Toni Schiedeck den Titel. Im Finale setzte er sich gegen Jan Eilers durch. Platz drei belegte Marvin Fast.
Für das leibliche Wohl sorgte die Bäckerei Hartmann & Luckenbach, die Schokobrötchen spendierte. Die Schule bedankte sich herzlich für die Unterstützung aller Beteiligten.
Text und Bilder:C. Stocksiefen u. S. Haas
Regionalkonzert
"Schulen in Hessen musizieren 2026"
„Schulen in Hessen musizieren“ ist ein regionaler Begegnungstag des Bundesverbandes Musikunterricht (BMU) Landesverband Hessen und findet in 10 hessischen Gemeinden oder Städten mit schulischen Chor- und Instrumentalgruppen aller Besetzungen, Altersstufen und Schulformen statt. Mit den Zielen miteinander musizieren, Musikkultur erleben, Präsentation und Austausch einen Raum geben, zuhören und voneinander lernen, wird sich regional in bestmöglicher Konzertatmosphäre getroffen. Jeweils eine Gruppe der einzelnen Regionaltreffen wird dann von einem „Beobachter“ des BMU an das Landeskonzert in Wiesbaden weitergeleitet, an dem das Bläserensemble der Fritz-Philippi-Schule bereits 2024 teilnehmen durfte.
Ausrichter dieses Regionaltreffens in Mittelhessen war in diesem Jahr erstmals der Musikfachbereich der Fritz-Philippi-Schule in Breitscheid. Eine logistische Meisterleistung in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Kunst, Arbeitslehre und digitales Gestalten, die durch den massiven Wintereinbruch am Tag vor dem Konzert nochmals besonderer Flexibilität rund um Aufbau, Proben und Soundcheck bedurfte.
Gleich 6 teilnehmende Gruppen aus 5 Schulen mit über 130 Mitwirkenden hatten sich zum Konzert am 20.02.2026 angemeldet und zeigten mit ihren musikalischen Beiträgen, auf welch gutem und vor allem vielseitigem Niveau in den regionalen Schulen musiziert wird.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Schulleiter Carsten Geiß-Preuschoff, der auch anschließend in gewohnter Weise kurzweilig durch das Programm führte, und Regionalkoordinatorin von „Schulen in Hessen musiziert“ Heike Schlicht, die neben Bürgermeister Yanick Konrad und der Vertreterin des Bundesverbandes Musikunterricht Dagmar Thesen besonders den Ministerialrat Marcus Kauer vom Kultusministerium aus Wiesbaden willkommen heißen durfte, ging es dann los.
Als erste und größte Gruppe boten die über 30 Mitwirkenden der Bläserklasse 5+ des Johanneum Gymnasiums Herborn eine beachtliche Leistung im Zusammenspiel. Dr. Barbara Kordes-Kögel navigierte die klassischen Blasinstrumentenspieler, Keyboarder, Geigenspieler und die Rhythmusgruppe inklusive chorischen Gesangseinlagen sicher durch diesen Auftritt vor großem Fachpublikum.
Ein Heimspiel hatte dann das Bläserensemble der Fritz-Philippi-Schule mit der vierten Klasse und im Anschluss die Bläserband der Sekundarstufe. Mit der zweiten Auflage des „Recorder Rocks“ zeigten die 20 Bläser des Bläserensembles und 25 Blockflötenspieler der Klasse 4, dass sie als Auswahlschule für das Blockflötenprojekt der Landesregierung bestens geeignet sind. Danach folgte der eigens für die Teilnahme an der Ausschreibung des Kultusministeriums „80 Jahre Hessen“ von Heike Schlicht komponierte „Hessen-Geburtstagsrap“. Eine Zusammensetzung aus traditionellem Volkslied und Rap, bei dem im Refrain das Publikum zum Mitsingen und Klatschen animiert wurde. Die Bläserband der Sekundarstufe unter Leitung von Tobias Müller überzeugte professionell im Anschluss mit Titeln wie „Bad Guy“, „Stand by me“ und „Happy“. Ein weiterer Beweis dafür, dass die an dieser Schule geleistete musikalische Ensemble-Aufbauarbeit und Kooperation Früchte trägt.
Nach einer Umbaupause, in der die Klasse 10 um Katharina Wien Snacks und Getränke anbot und die Möglichkeit gegeben war, die parallele Bilderausstellung „80 Jahre Hessen“ des Fachbereichs Kunst unter Lisanne Heupel-Flick anzuschauen, ging es dann mit leisen Tönen weiter.
Das Gitarrenensemble der Holderbergschule aus Eschenburg bot mit eindrucksvoller Harmonie und rhythmischer Sicherheit die Titel „The foggy dew“ und den „Wellerman“. Bemerkenswert war hier auch die wertschätzende Aufmerksamkeit des Publikums. Mit toll abgemischter Mikrophonverstärkung der Firma Lahn Ton mit Harald Frimmel, der die Veranstaltung professionell beschallungstechnisch betreute, konnte man sich bei den wunderbaren Gitarrenklängen entspannt zurücklehnen.
Die Big Band der Holderbergschule Eschenburg unter der Leitung von Beate Czymek zeigte dann mit den Titeln „Narcotic“ und „Nur ein Wort“ mit solistischen Gesangseinlagen, wie vielseitig an dieser Schule musikalische Arbeit geleistet wird.
Danach kamen die „Gewinner der Herzen“ dieses musikalischen Vormittags auf die Bühne. Vier Mädchen aus der Klasse 4 der Juliane-von-Stolberg-Schule Dillenburg unter der Leitung von Eva Schorndanner rührten mit Titeln wie „Schmetterling“, und „Glück“ mit ihren klaren Kinderstimmen, begleitet mit Klavier und Schlagzeug, emotional zu Tränen.
Das Jazz Ensemble Come´n Jazz der Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg unter der Leitung von Nikolas Grebe, bewies mit „Red Baron“, „Song from my Father“ und „Hot Barbecue“ eindrucksvoll und mit musikalischer Spielfreude, wie vielseitig Jazz sein kann.
Das Ziel dieses Events, eine angenehme Konzertatmosphäre ohne Wettbewerbsgedanken erleben zu dürfen, bei dem die Wertschätzung aller geleisteten Beiträge im Vordergrund steht, wurde weit übertroffen.
Die anschließende Urkundenverleihung durch Ministerialrat Marcus Kauer, Landesvertreterin des BMU Dagmar Thesen und Regionalvertreterin Heike Schlicht mit einem Zusammentreffen aller Beteiligten auf der Bühne und einem Dankeswort an alle an der Organisation beteiligten Kollegen und Eltern von Schulleiter Carsten Geiß-Preuschoff rundeten diesen vollends gelungenen musikalischen Vormittag ab und entließ ins wohlverdiente Wochenende.
Text und Bilder:H.Schlicht und S. Haas
Spannende Duelle
beim Sportfest der Grundschule
an der FPS Breitscheid
Beim traditionellen Sportturnier der Klassen 1 bis 4 verwandelte sich die Turnhalle der Fritz-Philippi-Schule in eine brodelnde Arena. Wie im Vorjahr traten Kinder der Klassen 1 bis 4 aus Breitscheid und Medenbach im Völkerball und Fußball gegeneinander an und sorgten für mitreißende Stimmung auf den Zuschauerrängen.
Unter der engagierten Leitung von Melanie Magdyj und Silke Merkelbach wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ um Punkte, Tore und Urkunden gekämpft. Unterstützt wurden sie von den Zehntklässlern, die als Schiedsrichter und Helfer einen fairen und reibungslosen Ablauf garantierten.
Schon früh zeigte sich: Die Teams schenkten sich nichts. Immer wieder brandete Jubel auf, wenn ein Treffer gelang oder ein spektakulärer Ballwechsel die Zuschauer von den Bänken riss. Viele Partien endeten denkbar knapp und gerade das machte den Reiz des Turniers aus.
Ergebnisse der Jahrgänge 1 und 2: Im Völkerball setzte sich die Klasse 2b durch und verwies die 1a und 2a auf die weiteren Plätze. Beim Fußball drehte die 2a den Spieß um und holte den Turniersieg vor der Klasse 2b und der 1b.
Jahrgänge 3 und 4: Bei den älteren Grundschülern dominierte die Klasse 4 gleich doppelt: Sowohl im Völkerball als auch im Fußball holte sie souverän den ersten Platz. Die 3a sicherte sich jeweils Rang zwei. Beim Völkerball erreichte die Kombi-Klasse 3/4 aus Medenbach den dritten Platz, während beim Fußball die Klasse 3b die Urkunde für die Drittplatzierung entgegennehmen konnte.
Text und Bilder: S. Haas
Tim Stocksiefen gewinnt Vorlesewettbewerb
an der FPS Breitscheid
Mit Spannung und Begeisterung wurde an der Fritz-Philippi-Schule der traditionsreiche Vorlesewettbewerb verfolgt, der in diesem Jahr bereits zum 67. Mal bundesweit ausgetragen wurde. Seit 1959 organisiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Wettbewerb, der mit über 600.000 Teilnehmern aus der sechsten Jahrgangsstufe zu den größten Schülerwettbewerben Deutschlands zählt. Die Sieger der lokalen Schulentscheide können sich über Regional- und Landesentscheide bis zum Bundesfinale in Berlin qualifizieren.
In der Schulaula traten die besten Vorleserinnen und Vorleser der sechsten Klassen gegeneinander an. In der ersten Runde präsentierten sie Texte aus ihren Lieblingsbüchern – darunter Werke von Rick Riordan, Kirsten Vogel und Robert Louis Stevenson. In der zweiten Runde mussten die jungen Talente einen unbekannten Text meistern: Fachbereichsleiter Johannes Höke hatte dafür einen Ausschnitt aus „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ von Walter Moers ausgewählt.
Das Niveau war beeindruckend hoch, wie Schulleiter Geiß-Preuschoff lobend hervorhob. Entsprechend knapp fiel die Entscheidung aus. Am Ende setzte sich Tim Stocksiefen (Klasse 6b) durch und qualifizierte sich als Schulsieger für den Regionalentscheid. Den zweiten Platz belegte Rebecca Held vor Nora Schad, beide ebenfalls aus der 6b.
Unter großem Applaus überreichte Schulleiter Geiß-Preuschoff den drei Erstplatzierten Urkunden sowie Buchgutscheine – ein passender Preis für junge Literaturbegeisterte.
Der Wettbewerb bot nicht nur spannende Lesemomente, sondern auch die Gelegenheit, neue Bücher zu entdecken und die Freude am Lesen zu teilen.
Text und Bilder: S. Haas
Akrobatik in der Breitscheider Turnhalle: Zirkus Punchinello begeistert Zuschauer
„Zugabe, Zugabe!“ – mit diesem Ruf verabschiedete das Publikum die jungen Artistinnen und Artisten der vierten Klasse, die die Breitscheider Turnhalle in ein buntes Zirkuszelt verwandelten. Unter der Leitung von Lehrerin Silke Merkelbach hatten die Kinder drei Monate lang in den Sportstunden akribisch trainiert, um ihr Publikum mit einem außergewöhnlichen Programm zu überraschen.
Die Schülerinnen und Schüler tauchten kreativ in die Welt der Zirkusdisziplinen ein: Sie probierten Akrobatik und Kunststücke aus, entwickelten eigene Choreographien und gaben ihrem Ensemble den originellen Namen „Zirkus Punchinello“. Von der Musikauswahl bis zu den Gruppennamen – alles entstand in Eigenregie. Dabei stand nicht nur die körperliche Leistung im Vordergrund, sondern auch die Förderung sozialer Kompetenzen: Zusammenarbeit, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung waren die Grundpfeiler des Projekts.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Vormittags traten die Kinder vor Mitschülern und Kindergartenkindern auf, nachmittags vor Eltern und Familien. Mit Kunststücken an Turnringen, Trapez und Springseilen, waghalsigen Menschenpyramiden, Rollschuh-, Waveboard- und Inliner-Einlagen sowie Minitrampolinsprüngen sorgten sie für Staunen und Begeisterung gleichermaßen. Das Programm endete traditionell mit dem Schultanz auf „Cotton Eye Joe“, der das Publikum kurzerhand in einen Flashmob verwandelte.
Die Darbietungen der Akteure wurden mit tosendem Applaus belohnt. So ging eine gelungene Vorstellung nach knapp einer Stunde zu Ende. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Vorstellung des Zirkus Punchinello an unserer Schule!
Text und Bilder: S. Haas
Autorenlesung mit Christian Linker
an der FPS Breitscheid
Im Rahmen der diesjährigen IMeNS-Lesereise durfte die Fritz-Philippi-Schule den bekannten Jugendbuchautor Christian Linker begrüßen. 45 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 nahmen an der besonderen Veranstaltung teil und erlebten eine spannende Begegnung mit dem Autor.
Die Schule war zuvor im Losverfahren für die Teilnahme an der Lesereise ausgewählt worden. Christian Linker las aus seinem Jugendthriller „Y-Game – Sie stecken alle mit drin“. Das Buch greift hochaktuelle Themen wie Gaming, Fake News und Verschwörungstheorien auf und regte die Jugendlichen dazu an, über den Einfluss digitaler Medien auf ihr Denken und Handeln nachzudenken.
Im Anschluss an die Lesung nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, dem Autor zahlreiche Fragen zu stellen. In dem lebhaften Gespräch ging es um das Schreiben, die Welt der Medien und die Entstehungsgeschichte des Romans. Zum Abschluss signierte Christian Linker Bücher und nahm sich Zeit für persönliche Widmungen – ein besonderes Highlight für viele der Teilnehmenden.
Text und Bilder: S. Haas
Großes Interesse am Tag der offenen Tür an der FPS Breitscheid
„Wohin nach der Grundschule?“ Diese Frage treibt derzeit viele Eltern um. Antworten darauf lieferte die Fritz-Philippi-Schule, die am vergangenen Samstag zu einem aufregenden Tag der offenen Tür einlud. Mit einem facettenreichen Programm gewährte die Schulgemeinde spannende Einblicke in den Schulalltag und ihre vielfältigen Angebote.
Schulleiter Geiß-Preuschoff stellte das pädagogische Konzept der Schule vor, das auf einem wertschätzenden Miteinander, Akzeptanz und Respekt basiert. Ziel ist es, die Schüler zu sozialkompetenten, selbständigen und konfliktfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln.
Doch Theorie ist nicht alles. Bei Schulführungen und an Infoständen konnten Eltern, Viertklässler und weitere Interessierte direkt mit Lehrkräften, BFZ- und UBUS-Kräften sowie Eltern- und Schülervertretern ins Gespräch kommen. Die Besucher erlebten die Schule in Aktion:
Im Chemieraum knallte und brodelte es bei naturwissenschaftlichen Experimenten, während in Biologie die Welt unter dem Mikroskop erkundet wurde. Moderne Technik zum Anfassen gab es in Arbeitslehre: am Computer konnte Grafikdesign ausprobiert werden, ein 3D-Drucker verrichtete seine Arbeit, LEGO-Roboter wurden zum Leben erweckt und programmierbare Roboter drehten ihre Runden. Kreative Köpfe kamen beim Atelier der Farben und der Wichtelwerkstatt auf ihre Kosten. Im Musikraum wurde eifrig an Instrumenten ausprobiert. Die Theater-AG stellte sich vor. Instrumente wurden ausgestellt, und das Bläserorchester gab mehrere Proben seines Könnens. Digitales Lernen wurde mit iPads, Whiteboard und einem selbst erstellten FPS-Kahoot-Quiz demonstriert. Auf dem Schulhof fanden Jumpstyle-Vorführugen statt. Kulinarische Highlights bot die Schulküche mit leckerem Finger Food. Dazu gab es Würstchen vom Holzkohlegrill, Kaffee, kalte Getränke und selbstgebackenen Kuchen.
Wir freuen uns über die große Resonanz und bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die diesen besonderen Tag erst möglich gemacht haben.
Text und Bilder: S. Haas
Fritz-Philippi-Bläser im Weihnachtslieder-Trainingslager in der Jugendherberge Bad Marienberg
„Richtig üben, aber wie?“ In der bereits fünften Auflage starteten die Bläser der Jahrgangsstufen 3 bis 9 zur eintägigen Bläserfreizeit in die Jugendherberge Bad Marienberg.
Bekannte und neue Weihnachtsliteratur stand auf dem Programm, wobei diesmal die Herausforderung daraus bestand, jeden Instrumentalschüler mit unterschiedlichem Ausbildungsstand zu fordern und zu fördern, mit dem Ergebnis des gemeinsamen Musizierens.
Eine gute Vorbereitung der musikalischen Leiterin Heike Schlicht, inklusive jeder Menge paralleler theoretischer Inputs und Aufgaben, sowie einer sehr guten Disziplin und Motivation ausnahmslos aller Bläserschülerinnen und -schüler, trug letztendlich zum Gelingen und Erreichen der musikalischen Ziele bei.
Zum Thema „Üben“ wurde am Abend gemeinsam eine Übescheibe gebastelt, an der man zukünftig mit einem Zeiger die vorher besprochenen Komponenten des erfolgreichen Übens wie Atmung, Ansatz, Haltung usw. einstellen kann.
Grundschulleiterin Corinna Lenz-Lopatka stattete den Bläsern am Abend einen Besuch ab. Sie blieb auch dankenswerterweise als zweite Betreuerin über Nacht.
Nach einer kurzen, typischen Nacht in der Jugendherberge, wurden am Vormittag in Gruppen konzentriert die jeweiligen Aufgabenstellungen gemeistert.
Mit einem gemeinsam ausgewählten Programm für die kommenden weihnachtlichen Auftritte beim Seniorennachmittag in Breitscheid, sowie Besuchen in Senioreneinrichtungen, Pausenkonzerten - und dem traditionellen Elternkonzert stieg eine gut vorbereitete Bläsercrew am frühen Nachmittag in die Elterntaxis.
Text und Bilder: H. Schlicht
Leben mit Behinderung:
Rollstuhl-Projekt an der
Fritz-Philippi-Schule in Breitscheid
mit Christoph Werner
- Cheftrainer der Rollstuhl-Rugby-Nationalmannschaft
Breitscheider Schülerinnen und Schüler erleben einen Tag im Rollstuhl mit Christoph Werner, Cheftrainer der Rollstuhl-Rugby-Nationalmannschaft und Jörg Holzem vom Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz
Am vergangenen Dienstag, 21. Oktober, erwartete die Klassen 6a und 6b der Fritz-Philippi-Schule in Breitscheid ein ganz besonderer Unterrichtstag. Statt auf unbeweglichen Klassenzimmerstühlen saßen die rund 40 Schülerinnen und Schüler einen Schultag lang im Rollstuhl und „erfuhren“ so - im wahrsten Sinne des Wortes - was es heißt, nicht laufen zu können.
In Ergänzung zur Unterrichtseinheit „Behinderung in der Gesellschaft“, die bei den Schulkindern auf großes Interesse gestoßen war, hatte der engagierte Vater und ortsansässige Physiotherapeut Georg Osthof seine Kontakte zum Behindertenverband Rheinland-Pfalz und zur Rollstuhl-Rugby-Nationalmannschaft genutzt und den Rollstuhl-Tag organisiert.
Bevor jedoch die Rollstühle unter fachkundiger Anleitung zusammengebaut und ausprobiert werden durften, bekamen Kinder und Lehrkräfte einen offenen Einblick in das Alltagsleben im Rollstuhl. Ergreifend ehrlich erzählten die bereits in ihrer Jugend verunfallten Rollstuhlfahrer Christoph Werner, heutiger Cheftrainer der Rollstuhl-Rugby-Nationalmannschaft und Jörg Holzem, ehemaliger Forstwirt und heute Fachwart für Rollstuhl-Rugby, ihre persönliche Geschichte. Ihm sei beim Fällen ein Baum auf den Körper gefallen, berichtet Holzem und erklärt, dass nach mehreren lebensrettenden Operationen Wohnhaus und Auto behindertengerecht umgebaut werden mussten. Auch sei es nicht nur für ihn selbst, sondern auch für seine Familie zunächst sehr schwierig gewesen, die Behinderung zu akzeptieren. Fröhlich erklärt er, dass er und seine damalige Freundin trotz der Umstände geheiratet und eine Familie gegründet hätten. Die meisten „Rugby-Roller“ seien übrigens durch einen Sprung in zu flaches Wasser gelähmt, ergänzt er freimütig. Gespannt lauschten die Kinder als Christoph Werner die Funktion der Wirbelsäule und den Begriff Querschnittslähmung erläuterte. Erstaunte Gesichter als klar wurde, dass dabei nicht nur die Beine gelähmt, sondern häufig auch zu unterschiedlichen Anteilen die Funktion von Armen, Fingern und Oberkörpermuskulatur eingeschränkt sei. Wenn ein Rollstuhlfahrer Hilfe brauche, so Holzem, müsse er in der Lage sein, eine punktgenaue Anweisung zu geben, sonst könne es gehörig schiefgehen. Cheftrainer Werner ergänzt, dass ein freundlicher „Helfer“ seinen Rollstuhl einmal wie eine Schubkarre angehoben und ihn so versehentlich aus dem Rollstuhl gekippt habe.
Groß war die Aufregung, als es endlich zu den Rollstühlen ging.
Eingeteilt in zwei Gruppen übten die Kinder in den nächsten vier Stunden unermüdlich den Umgang mit dem Rollstuhl. Während die „Alltags-Rollstühle“ fleißig Hindernisse hinauf und hinab fuhren, erstaunlich schnell drehten, auf engstem Radius wendeten und nicht immer ohne Bodenkontakt „Wheelies“ übten, raste die andere Gruppe in zwei Mannschaften eingeteilt, unter lautem Gejohle dem gegnerischen Tor entgegen. Wie beim Rugby üblich wurden dabei die Gegner auch schon mal ordentlich gerammt. „Das muss so sein“, erklärt Cheftrainer Christoph Werner geduldig. Rollstuhl-Rugby sei eine Mischung aus Autoscooter und Schach: Der Spieler müsse einerseits über taktisches Geschick verfügen, hätte andererseits jedoch die Möglichkeit, angestauten Frust aus dem Alltag durch ein aggressives Spiel abzubauen. Man dürfe bei diesem Sport die psychologische Komponente nicht unterschätzen.
In der Praxis wurde schnell klar, dass man ohne die richtige Technik nicht weit kommt. Den altbekannten Spruch „Übung macht den Meister“ machten sich die Kinder der Klassen 6 an diesem Tag zu eigen und hatten – trotz oder gerade wegen der auferlegten Einschränkung der Bewegungsfreiheit – einen lehrreichen und unvergesslichen Tag.
Das nächste Sozial-Projekt der umtriebigen Schulkinder ist bereits in Vorbereitung – diesmal sind sie selbst die Akteure. In Kleingruppen möchten sie in den nächsten Wochen die Gäste der Breitscheider Tagespflege besuchen.
Kontakt „Rollstuhl-Projekt“:
Joerg.holzem@bsv-rlp.de
Internet: www.bsv-rlp.de
Text und Bilder: H. Abeska
Bläserensemble der FPS begeisterte beim Oktoberfest in Medenbach
Bereits zum zweiten Mal durfte das Bläserensemble der Fritz-Philippi-Schule Breitscheid beim Oktoberfest in Medenbach auftreten. Die jüngsten Bläserschüler starteten mit „Let´s Rock“ und dem „Micky Mouse March“. Danach wurde mit dem „Recorder Rock“ die Verzahnung des allgemeinbildenden Musikunterrichtes durch Blockflöte und Blasinstrumente präsentiert, bevor die fortgeschrittenen Schüler mit den drei modernen Titeln „I Will Follow Him“, „I Want It That Way“ und „Accidentily In Love“ und den beiden Polkas „Emoji“ und „Jugendträume“ einen beachtlichen Umfang des erarbeiteten Genres darboten. Im Anschluss konnten die Kinder mit ihren Familien noch einen schönen Nachmittag in Medenbach beim Dorffest verbringen.
Text und Bilder: H. Schlicht
Fussballturnier der Klassen 6-8
der Fritz-Philippi-Schule
Die wegen schlechten Wetters mehrfach verschobene Fußballveranstaltung der Jahrgangsstufen 6 bis 8 konnte am vergangenen Freitag bei strahlendem Sonnenschein auf dem Sportgelände der SSG Breitscheid durchgeführt werden.
Unter der Leitung von Mario Quast und Stephan Haas traten sechs Mädchen- und sechs Jungenmannschaften im Ligamodus „jeder gegen jeden“ gegeneinander an. Schüler der 10a sorgten als Schiedsrichter für einen fairen Turnierverlauf und hielten elektronisch die Spielergebnisse fest, damit die Tabellenstände über QR-Code und Handy-App live mitverfolgt werden konnten.
Nach spannenden Spielen, begleitet von lautstarken Anfeuerungsrufen der Zuschauer und vielen schönen Toren, standen die Endergebnisse fest:
Bei den Mädchen errang die Klasse 8b mit 5 Siegen und einem überzeugenden Torverhältnis von 16:0 den ersten Platz. Den zweiten Platz belegte die 6b vor der Klasse 6a.
Auch im Jungenturnier konnte die 8b alle Spiele gewinnen und mit einem überragenden Torverhältnis von 21:1 den Siegerpokal für sich beanspruchen. Denkbar knapp ging es dahinter zu: die Klasse 7b konnte sich bei Punktgleichheit durch das etwas bessere Torverhältnis den zweiten Platz sichern. Den dritten Rang belegte die 6b.
Die Klasse 10a kümmerte sich um das leibliche Wohl der Sportler und Zuschauer mit Würstchen, Pommes, selbstgebackenem Kuchen, Muffins und Getränken.
Ganz besonders möchten wir uns bei der SSG Breitscheid für die Bereitstellung des Sportplatzes und des Vereinsheims bedanken.
Text und Bilder: S. Haas
Baumpflanz-Challenge 2025
- Ein Zeichen für den Umweltschutz
an der FPS-Breitscheid
Gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein setzte die Fritz-Philippi-Schule ein deutliches Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz:
Im Rahmen der diesjährigen Baumpflanz-Challenge wurde auf dem Schulgelände ein besonderer Baum gepflanzt – eine Aprimira, eine seltene und symbolträchtige Kreuzung aus Aprikose und Mirabelle.
Die Aktion wurde von Schulleiter Carsten Geiß-Preuschoff, Konrektorin Mandy Schneider, Hausmeister Thomas Ehrenfried und Alexander Fischer vom Obst- und Gartenbauverein begleitet.
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurde der junge Baum sorgsam eingepflanzt, gegossen und fachgerecht gesichert.
Die Aprimira steht nicht nur für Artenvielfalt und nachhaltige Pflege regionaler Obstsorten, sondern auch für die Zusammenarbeit von Schule und Verein – und für das gemeinsame Ziel, Natur aktiv zu schützen und erlebbar zu machen.
Die Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit, mehr über die Bedeutung von Bäumen für unser Klima zu lernen und selbst einen praktischen Beitrag zur Gestaltung ihrer Umwelt zu leisten.
Die Baumpflanz-Challenge ist weit mehr als ein Social-Media-Trend: Sie ist ein Zeichen für gelebten Klimaschutz, Verantwortung und Gemeinschaft. Die Initiative motiviert durch Nominierungen dazu, einen Baum zu pflanzen, die Aktion zu dokumentieren und weitere Gruppen zu nominieren, um so Umweltschutz und Teamgeist zu fördern. Die Fritz-Philippi-Schule hat in diesem Zuge u. a. das Gesundheitszentrum Breitscheid und die Gemeindevertretung nominiert.
Wir bedanken uns herzlich beim Obst- und Gartenbauverein für die Unterstützung und freuen uns auf die kommenden Jahre, in denen der Baum wachsen und hoffentlich viele leckere Früchte tragen wird – ganz im Sinne einer lebendigen, nachhaltigen Zukunft.
Text und Bilder: S. Haas
Grünes Klassenzimmer mit dem WWF an der FPS-Breitscheid
Der Fachbereich Biologie der Fritz-Philippi-Schule hat bei einem Wettbewerb der VR Bank Lahn-Dill eine Bildungsveranstaltung zur Vielfalt heimischer Wildtiere im Klassenzimmer gewonnen.
Peter Sürth, ein pädagogisch erfahrener Wildbiologe aus Süddeutschland, der mit seinen Bildungsangeboten für den WWF seit vielen Jahren Schülerinnen und Schülern begeistert, ging mit den Schülerinnen und Schülern der 4. und 5. Klassen auf Entdeckungstour der Wildtiere, die in Deutschland leben.
Der persönliche Kontakt zur Natur und das Wissen über Pflanzen, Tiere und Ökologie kann wichtige Weichen für das Leben von Kindern und Jugendlichen stellen. In den Doppelstunden tauchten die Kinder in das Leben einzelner Wildtierarten ein und entdeckten spielerisch anhand von Tierspuren, welche davon in ihrer Umgebung vorkommen.
Neben Räuber-Beute-Verhältnissen standen auch Konflikte zwischen Mensch und Wildtier sowie mögliche Lösungen im Fokus. Die Verantwortung des Menschen für heimische Arten wie Luchs, Wolf, Reh und Wildschwein wurde dabei lebendig und praxisnah vermittelt.
Wir bedanken uns bei Peter Sürth, dem WorldWide Fund For Nature (WWF) und der VR Bank Lahn-Dill für die spannenden und erlebnisreichen Einblicke in unsere heimische Natur.
Text und Bilder: S. Haas/L. Heupel-Flick
Einschulung der neuen ersten Klassen an der FPS-Breitscheid
An der Fritz-Philippi-Schule wurden die neuen Erstklässler gemeinsam mit ihren Familien in der Turnhalle herzlich begrüßt. Die abwechslungsreiche Einschulungsfeier, die stets mit viel Applaus bedacht wurde, startete traditionell mit einem Anspiel des Breitscheider Kindergartens, gefolgt von einem Bläserstück des Schulorchesters unter der Leitung von Heike Schlicht.
Schulleiter Carsten Geiß-Preuschoff wandte sich in an die Erstklässler: „Herzlich willkommen an unserer Schule! Heute ist euer großer Tag. Bei uns werdet ihr Mathematik, Deutsch, Sport, Kunst, Musik und vieles mehr lernen. Wir freuen uns auf euch!“ Den Eltern sicherte er zu: „Wir sind für Sie da. Komen Sie auf uns zu, wenn Sie Anliegen und Fragen haben.“
Die neue Elternsprecherin Fr. Buss begrüßte die neuen Schüler und ihre Eltern: „Genießt eure Zeit.“ Herr Sprügel stellte die Arbeit des Fördervereins vor, die zuletzt die Anschaffung von Computern, Sitzgelegenheiten für den Pausenhof, neue Sportgeräte, Catering u. a. umfasste. Die Schülervertreter Celina Stocksiefen und Jan Eilers ermutigten die neuen Erstklässler: „Ich könnt mit Anliegen und Problemen immer auf uns zukommen. Wir möchten, dass ihr euch an unserer Schule wohlfühlt!“
Anschließend führten die zweiten Klassen einen Schüttelfisch-Tanz auf. Die dritten Klassen sangen das Lied: „Gemeinsam sind wir stark“. Dazu hatten sie eine eigene Choreografie eingeübt. Die Klasse 4 zeigte das Anspiel „Eine königliche Einschulung“ und spielte mit Blockflöten, Cajon und anderen Instrumenten ein Lied. Musikalischer Höhepunkt der Veranstaltung war der Fritz-Philippi-Schulsong, bei dem zusätzlich das Bläserensemble des Schulorchesters mitwirkte.
Schließlich erfolgte der spannende Moment der eigentlichen Einschulung, bei dem die Schülerinnen und Schüler der beiden ersten Klassen von Verena Walter und Corinna Lenz-Lopatka einzeln aufgerufen wurden und die ersten Klassenfotos entstanden. Eingeschult wurden auch zwei Mädchen aus der Ukraine, die die Intensivförderklasse von Elena Köstler besuchen.
Das offizielle Programm endete mit einem Liedbeitrag des Bläserensembles, das sich letztes Jahr für ein Landeskonzert in Wiesbaden qualifizierte und dort vor dem Kultusminister vorspielte.
Während die neuen Erstklässler ihre Klassenräume kennenlernten, hatten die Eltern bei Getränken, Häppchen und Kuchen Gelegenheit zum Gespräch. Die Breitscheider Bäckerei Hartmann und Luckenbach spendierte den Eltern die traditionelle Einschulungs-Brezel. Ein rundum gelungener und aufregender erster Schultag an der Fritz-Philippi-Schule fand damit ein Ende.
Text und Bilder: S: Haas
Mit vollem Klang ins neue
Schuljahr an der FPS Breitscheid
Die Bläser der Fritz-Philippi-Schule starten gleich am Anfang des neuen Schuljahres durch.
Bereits in der letzten Sommerferienwoche fand eine gemeinsame Probe statt, deren Ergebnis bei den Einschulungsfeiern der ersten und fünften Klassen sowohl Schüler als auch Eltern eindrucksvoll überzeugte.
Ein besonderes Event begeisterte die Bläserschüler der Fritz-Philippi-Schule dann traditionell in den ersten Tagen des neuen Schuljahrs. Die Instrumente wurden beim Fußballgolf „Auf der Hub“ in Breitscheid gegen Fußbälle ausgetauscht.
Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde auf diese Weise außermusikalisch spielerisch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt, während sich die Eltern mit Ausbilderin und Dirigentin Heike Schlicht im Smalltalk über Perspektiven und zukünftige Bläserprojekte austauschten.
Live zu erleben ist das Bläserensemble öffentlich am letzten Sonntag im September beim Oktoberfest in Medenbach.
Text und Bilder: H. Schlicht
Einschulung
der neuen fünften Klassen
an der Fritz-Philippi-Schule
„Herzlich willkommen!“ – In der Breitscheider Turnhalle wurden am Montag die neuen Fünftklässler und ihre Familien begrüßt. Die Einschulungsfeier wurde von den 6. Klassen organisiert und moderiert.
Das anspruchsvolle Programm startete sportlich mit einer Artistenshow der 6a und einer Aufführung der Jump-Style-Tanz-AG. Musikalisch ging es mit einer Gesangseinlage der 6b weiter, gefolgt von zwei Liedern des Bläserensembles unseres auch über die Grenzen des Dillkreises hinaus erfolgreichen Schulorchesters unter der Leitung von Heike Schlicht.
Schulleiter Carsten Geiß-Preuschoff ermutigte die neuen Fünftklässler: „Für euch beginnt heute ein neuer Lebensabschnitt. Ihr werdet viel Neues und Spannendes lernen. Habt Mut und Vertrauen in euch selbst und bleibt neugierig. Es ist nicht schlimm, wenn man etwas nicht weiß, sondern wenn man nichts dagegen tut. Ich wünsche euch an unserer Schule neue Freundschaften und viel Spaß, der wichtig ist, um lernen zu können.“ Den Eltern bot er an: „Kommen Sie auf uns zu, wenn Sie Anliegen haben. Wir sind immer für Sie da.“
Mit zwei Sketchen hatte die 6. Klassen die Lacher auf ihrer Seite. Nach einem weiteren Lied des Bläserensembles stellte Katharina Wien die Arbeit des Fördervereins vor, der die Schule z. B. bei der Anschaffung von Spiel- und Sportgeräten, Sitzgelegenheiten auf dem Pausenhof und Veranstaltungen unterstützt. Anschließend stellte sich die neue Elternbeirätin Fr. Buss vor und lud die Eltern zur Zusammenarbeit ein. Die Schülervertreter Celina Stocksiefen und Jan Eilers ermutigten die neuen Fünftklässler: „Wir sind für immer euch da, wenn ihr Probleme und Anliegen habt. Wir möchten, dass ihr euch an unserer Schule wohlfühlt!“
Rebecca Held aus der 6b spielte gemeinsam mit Musiklehrer Hilmar Brüggemann ein Lied auf dem Akkordeon. Die 6a führt den „Türkischen Marsch“ von Mozart auf, gefolgt von einem selbst choreographierten Tanz der Jumpstyle-AG. Der Chor der 6. Klassen sang das Lied: „Ich wünsche dir“ von Sarah Connor.
Anschließend stellten sich die neuen Klassenlehrer Hilmar Brüggemann (5a) und Johannes Höke (5b) vor und riefen ihre neuen Schülerinnen und Schüler namentlich auf, wobei die ersten Klassenfotos festgehalten wurden.
Während die Eltern bei Getränken und Gebäck ins Gespräch kamen, lernten die neuen Fünftklässler ihre Klassenräume kennen. Ein rundum gelungener, erlebnisreicher und aufregender erster Schultag an der Fritz-Philippi-Schule machte „Appetit auf mehr“.
Text und Bilder: S. Haas
Die Opernretter begeistern
an der Fritz-Philippi_Schule
Zum Ende des Schuljahres hatte der Fachbereich Musikalische Grundschule ein besonderes Highlight an die Schule geholt.
Die Opernretter, ein klassisches Gastspieltheater mit dem Wunsch, vor allem den jüngeren Generationen, Kunst und Kultur altersentsprechend zu vermitteln und sie für klassische Musik zu begeistern. Die Kinderoper „Bella und das Orchester“ gewährt Kindern im Grundschul- und Kindergartenalter einen Einblick in die Welt der Oper und des Orchesters. Hier werden nicht nur bekannte Arien aus Opern wie beispielsweise „Figaros Hochzeit“, „Die Zauberflöte“ oder „Rusalka“ gesungen, sondern außerdem die verschiedenen Instrumentengruppen vorgestellt und erklärt.
Die Jahrgangsstufen 1-5 wurden von ihren Musiklehrerinnen Heike Schlicht und Kerstin Ritter perfekt auf dieses Event vorbereitet. Voll des Lobes waren die Profis von den Opernrettern, auf welch hohem Niveau an der Fritz Philippi Schule beim Refrain des Titelsongs mitgesungen wurde. Aus jeder Klasse durften zwei freiwillige sogar eine kleine Theaterrolle übernehmen. Zur allgemeinen Erheiterung und sehr professionell spielte auch Frau Magdyj eine Rolle als Braut vom fliegenden Holländer.
Insgesamt ein kurzweiliges Stück um den Waldkobold Bella der die zerstrittenen Instrumente des Orchesters musikalisch begleitet, durch verschiedene Opernszenarien wieder zusammenfinden musste. Die professionellen Gesangseinlagen begeisterten die Schülerinnen und Schüler die, so die Opernretter: „beachtlich konzentriert und aufmerksam“ das Werk verfolgten.
Insgesamt geht im Fachbereich Musikalische Grundschule ein sehr erfolgreiches musikalisches Schuljahr zu Ende mit dem Blockflötenprojekt des Landes Hessen, in den zweite Klassen, der Mitwirkung bei Schulen in Hessen musizieren mit der Klasse 3 und unserem Bläserensemble, sowie dem Besuch der Kinderkonzerte in Dillenburg bei der Philharmonie Südwestfalen mit der Klasse 4
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Kinder für die tolle Mitwirkung bei allen musikalischen Projekten, an die Kolleginnen und Kollegen Klassenlehrer für die Unterstützung bei aller Logistik und die Kolleginnen Heike Schlicht und Kerstin Ritter für die Planung und Durchführung der Projekte.
Text und Bilder: H. Schlicht
Müllsammelaktion der ersten Klassen der Fritz-Philippi-Schule
Bei herrlichem Wetter und voller Motivation machten sich die Klassen 1a und 1b auf zum Müllsammeln. Initiiert wurde die Aktion von Rewe Nahkauf in Breitscheid.
Im Klassenraum wird das Thema Umweltschutz auf der Theorieebene behandelt. Jetzt ging es darum, das Umweltbewusstsein ganz praktisch zu fördern und dafür zu begeistern, Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzumachen.
Ausgerüstet mit Müllbeuteln, Handschuhen, Greifzangen und Sicherheitswesten machten sich die Erstklässler auf, den Weg von der Schule bis zum Nahkauf zu säubern. Mit Verpackungsmaterial, Zigarettenstummeln, Flaschen und anderen achtlos weggeworfenen Dingen füllten die Erstklässler ihre Müllsäcke. Am meisten Spaß machte das Aufsammeln mit den Müllzangen. Als Belohnung für ihren Einsatz gab es ein Eis, und es wird noch ein Frühstück spendiert.
Die Kinder merkten, wie unschön und störend der Müll aussieht und welche Arbeit es ist, jedes noch so kleine Teil aufzusammeln. Zigarettenfilter verrotten in der Natur erst nach 10 bis 15 Jahren. Eine Plastikflasche benötigt bis zu 450 Jahre, bevor sie vollständig zersetzt ist.
Inspiriert durch die Aktion und den eigenen Beitrag für ein saubereres und gesünderes Umfeld können sie sich und andere überzeugen, Müll nicht einfach achtlos in die Natur oder auf den Gehweg zu werfen.
Wir bedanken uns bei Rewe Nahkauf für die Zusammenarbeit und bei unseren beiden ersten Klassen dafür, dass sie unser schönes Breitscheid ein kleines Stück sauberer gemacht haben.
Text und Bilder: S. Haas
Rittal Foundation spendet
15 Lego Education Robotik-Sets
an die FPS-Breitscheid
Mit bunten Legosteinen sind wir alle groß geworden. Doch was haben diese Steine mit der Zukunft zu tun und wie können sie Wissen in den MINT-Fächern, also aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, vermitteln?
Dazu hat die Rittal Foundation 15 Lego Spike Essential-Sets an die Fritz-Philippi-Schule übergeben. Sie sollen im Unterricht der Grundschule, als AG-Angebot im Mittagspakt sowie im Arbeitslehre-Unterricht der Sekundarstufe eingesetzt werden.
Die Lernsets sollen erste Programmierkenntnisse vermitteln und das Interesse an MINT-Fächern wecken. Sie sollen Kinder und Jugendliche für Forschung und Technik begeistern und auf eine digitalisierte Zukunft vorbereiten.
Bei der feierlichen Übergabe in Wetzlar durch den Geschäftsführer der Rittal Foundation Rainer Reissner waren neben Landrat Carsten Braun, Kreis-Schuldezernent Roland Esch und Simone Vetter, Silke Schaub und Matthias Aubel vom Medienzentrum Lahn-Dill auch Vertretungen der 10 Schulen, die erfolgreich an der Ausschreibung teilgenommen haben, anwesend. Von der FPS Breitscheid nahmen die Konrektorinnen Mandy Schneider und Corinna Lenz-Lopatka und Katharina Wien vom Fachbereich Arbeitslehre an der Veranstaltung teil.
Wir bedanken uns herzlich bei der Rittal Foundation für die Spende und freuen und schon auf den Einsatz der Lego Education Robotik-Sets in unserer Schule.
Text und Bilder: S. Haas
Fritz-Philippi-Schule geht musikalisch neue Wege:
Das Ensemble "Westforrestwinds" überzeugte bei der Regionalbegegnung von "Schulen in Hessen musizieren"
in Herborn
Zum wiederholten Male hat die Fritz-Philippi-Schule aus Breitscheid an der regionalen Begegnung von „Schulen in Hessen musizieren“, einer jährlichen Veranstaltung, die an 10 hessischen Schulen stattfindet, in Herborn am Johanneum Gymnasium teilgenommen.
Organisiert vom Bundesverband Musikunterricht e.V. Landesverband Hessen ist unter anderem Ziel, die Öffentlichkeit auf die Bedeutung und Notwendigkeit der Musikerziehung in der Allgemeinbildenden Schule hinzuweisen. Auch neue Impulse für das Ensemble-Musizieren zu geben und dazu beizutragen, dass ein Musikpublikum herangebildet wird, das alle Schichten der Bevölkerung umfasst sowie den Fortbestand der Musikkultur und die Zukunft des öffentlichen Musiklebens zu sichern.
Die Anforderung ist, ein möglichst vielseitiges Programm von maximal 10 Minuten Dauer erarbeitet zu haben, dass weitestgehend "unplugged" musiziert wird. Im letzten Jahr überzeugte das Bläserensemble und es folgte die Einladung zum Landeskonzert nach Wiesbaden im Mai 2024, bei dem jeweils ein Teilnehmer der 10 Schulen sein musikalisches Können unter Beweis stellen durfte.
Als zertifizierte Schule mit musikalischem Schwerpunkt, Musikalische Grundschule und seit dem Herbst letzten Jahres eine von 20 ausgewählten Pilotschulen in Hessen für das Blockflötenprojekt der hessischen Landesregierung musste man auf diese Steilvorlage in diesem Jahr natürlich noch einen draufsetzen.
Heike Schlicht zog alle Register und formierte das Ensemble „Westforrestwinds“, bestehend aus dem Bläserensemble der Klassen 4-10 und der Blockflötenklasse 3. Mit eigens von Heike Schlicht hierfür arrangierten Titeln beeindruckte das Ensemble nicht nur musikalisch, sondern nach dem Motto „Das Auge hört auch mit“ konnte sich auch die Bühnenperformance sehen lassen.
Mit dem ersten Titel, dem Fritz-Philippi-Schulsong, gespielt vom Bläserensemble, gesungen und begleitet von der Rhythmus- und Flötengruppe der Klasse 3 und solistisch vorgetragen von Elinore Schiedeck, verkündete man die Botschaft: „Unsere Schule, die ist toll, hier fühlen sich alle wohl“. Es folgt ein Titel aus dem Rock Pop Musical Bereich der 80er: „I will follow him“ (aus dem Musical-Film Sister Act), bei dem die Bläser stilistisch einwandfrei musizierten und die Klasse 3 mit kleinen musikalischen Einlagen und einer sehenswerten Performance begleiteten.
Beim dritten Titel, dem Recorder Rock, überzeugte präzise Rhythmik und perfektes Zusammenspiel aller 42 Musikkids. Hier zeigt das Ensemble endgültig, dass sich die vielen Proben in den letzten Wochen gelohnt haben. Mit glänzenden Augen und zufrieden trat man den Heimweg nach Breitscheid in ein verdientes Wochenende an.
Text und Bilder: H. Schlicht
Juniorwahl
zur Bundestagswahl 2025
Wie bereits bei den letzten Bundestags- und Landtagswahlen, haben die Jahrgangsstufen 7 - 10 auch bei der diesjährigens Juniorwahl zur Bundestagswahl teilgenommen.
Die Schülerinnen und Schüler waren aufgerufen ihre Stimmen am 20.02.2025 im schuleigenen Wahllokal abzugeben. Die Wahlbeteiligung war mit über 79% erfreulich hoch.
Untenstehend finden sie das Schulergebnis, sowie das Bundesergebnis.
Weitere Informationen finden sie auch hier, auf den offiziellen Webseiten der Juniorwahl.
FPS-Schüler erlaufen
9.808,17 Euro für ihre Schule
Beim Sponsorenlauf der Fritz-Philippi-Schule, der traditionell auf dem Gelände von NEUSTART e. V. Breitscheid stattfindet, nahmen über 100 Schülerinnen und Schüler teil. Auch Schulleiter Geiß-Preuschoff und einige Lehrerinnen und Lehrer wagten sich auf den anspruchsvollen Parcours, der 800 Meter durch unsere schöne Landschaft führte und im mittleren Teil einen steilen Anstieg enthielt.
Im Vorfeld hatten sich die Teilnehmer bei Familien, Nachbarn, Freunden und Firmen Unterstützer gesucht, die bereit waren, einen bestimmten Betrag pro zurückgelegte Runde zu spenden. Da die Läufer sehr motiviert waren und bis zum Schluss ihr Bestes gaben, mussten die Sponsoren am Ende durchaus etwas mehr in die Tasche greifen als zuvor gedacht.
Der Lauf dauerte eine Stunde, innerhalb derer die Teilnehmer im Durchschnitt 9 Runden (7,2 km) schafften. Insgesamt wurden über 900 Runden gelaufen, was eine Gesamtlaufleistung von über 72 Kilometern ergab. Am Ende sah man erschöpfte, aber stolze Gesichter.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Sponsoren, die insgesamt 9.808,17 Euro spendeten. Das Geld kommt dem Förderverein zugute und wird in der Fritz-Philippi-Schule vielerlei Anwendung finden. Damit können beispielsweise Sportshirts für den Kreiswaldlauf, Computer für den EDV-Raum, Sitzgelegenheiten für den Schulhof und weiteres dringend benötigtes Material für die Turnhalle und andere Fachbereiche angeschafft werden.
Unser besonderer Dank geht an das NEUSTART-Team, die Metzgerei Reuther, die Bäckerei Hartmann und Luckenbach und alle, die uns bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung unterstützt haben, vom Auf- und Abbau, über den Transport der Kinder, bis hin zu den Streckenposten, die die Runden gezählt haben.
Rundum war dies wieder ein gelungener Sponsorenlauf. Wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe.
Text und Bilder: S. Haas
Bläser Ensemble
der Fritz-Philippi-Schule Breitscheid begeisterte beim
Landeskonzert in Wiesbaden
Nach der Teilnahme an der regionalen Begegnung von „Schulen in Hessen musizieren“ überzeugten die Bläser der FPS die Jury und folgten einer Einladung zum Landeskonzert nach Wiesbaden.
Mit einem Reisebus voller erwartungsfroher Eltern, Geschwistern und teilweise auch Großeltern, sowie den beiden Schulleitern Carsten Geiß-Preuschoff und Mandy Schneider reisten die 15 Musikerinnen und Musiker mit ihrer Dirigentin Heike Schlicht bestens vorbereitet in die Landeshauptstadt.
Besondere Unterstützung und Wertschätzung erhielten sie außerdem vom Landrat des Lahn Dill Kreises Wolfgang Schuster, sowie den Schulamtsdezernenten Frau Ines Gräfe und Herr Dr. Fink, die es sich nicht nehmen haben lassen, diese musikalische Leistung vor Ort zu würdigen.
Organisiert vom Bundesverband Musikunterricht e.V. Landesverband Hessen ist unter anderem deren Ziel, die Öffentlichkeit auf die Bedeutung und Notwendigkeit der Musikerziehung in der Allgemeinbildenden Schule hinzuweisen. Auch neue Impulse für das Ensemble-Musizieren zu geben und dazu beizutragen, dass ein Musikpublikum herangebildet wird, das alle Schichten der Bevölkerung umfasst sowie den Fortbestand der Musikkultur und die Zukunft des öffentlichen Musiklebens zu sichern.
Die Anforderungen waren, ein möglichst vielseitiges Programm von maximal 10 Minuten Dauer erarbeitet zu haben, dass weitestgehend „unplugged“ musiziert wurde.
Dieser Herausforderung stellten sich die 15 Nachwuchsmusiker der Klassen 3-9, die in einem Kooperationsprojekt mit der Kreismusikschule Oberlahn ausgebildet werden, unter der Leitung von Heike Schlicht gerne.
Im Programm als vorletztes, neben anderen mitwirkenden Orchestern und Chören aus 8 Regionen stieg die Spannung.
Mit dem ersten Titel, der Europahymne „Freude schöner Götterfunken“ wurde bereits souverän das Genre der Klassischen Musik abgedeckt.
Heike Schlicht moderierte dazu und spannte einen Bogen zum anwesenden Publikum. Bei der Erklärung, dass das Orchester aus dem Dreiländereck des hessischen Westerwaldes, quasi aus "Hessisch-Sibirien" kommt und die Fritz-Philippi-Schule mit 350 Schülern als musikalische Grundschule und Schule mit musikalischem Schwerpunkt zertifiziert ist, war das Eis endgültig gebrochen.
Es folgte ein Titel aus dem Rock Pop Bereich der 80er: „I want it that way“ und mit dem dritten Titel, der Polka „Jugendträume“ zeigte das Ensemble endgültig, das sie in der Lage sind, die Stilistik der einzelnen Genre zu unterscheiden und musikalisch umzusetzen.
Bei Marry Poppins „Supercallifragilistischexpialigetisch“ klatschten die anwesenden über 1000 Gäste begeistert mit. Entsprechend frenetisch war der Schlussapplaus, der die jungen Künstler verabschiedete.
Ein besonderes Lob für die Verbreitung der guten Laune und den souveränen spielfreudigen Auftritt konnte die Dirigentin Heike Schlicht beim großen Finale und der Urkundenübergabe, von dem hessischen Minister für Kultus, Bildung und Chancen Herrn Armin Schwarz entgegennehmen.
Text und Bilder: H. Schlicht
Familienkonzert in Breitscheid - "Talents of FPS"
An der Fritz-Philippi-Schule, einer zertifizierten musikalischen Grundschule und Schule mit Schwerpunkt Musik, zeigten über 100 musikalische Talente der Klassen 2 bis 10, dass diese Auszeichnungen auch gelebt werden.
Bei vollem Haus in der Breitscheider Mehrzweckhalle bewies das Bläserensemble mit der Eröffnungsmelodie Freude schöner Götterfunken, passend zum zweihundertjährigen Jahrestag der Uraufführung von Beethovens 9ter Sinfonie, dass die Einladung für die kommende Woche nach Wiesbaden zum Landeskonzert von „Schulen in Hessen musizieren“ verdient ist. Es folgten noch 3 weitere Titel aus den Genres Blasmusik, Rock Pop und Musical, jeweils geleitet von Heike Schlicht.
Moderiert wurde das Konzert gekonnt und informativ von Schülerinnen der Musical AG aus der 3. Klasse, Medina Sevic, Dania Schell und Merle Grupe und aus der Klasse 9 Janine Gelber und Melodie Schiedeck. Für den guten Ton der Technik zeigte sich Kerstin Ritter verantwortlich.
Der Chor der Klassen 5 unter der Leitung und Klavierbegleitung von Hilmar Brüggemann sprühte regelrecht vor Begeisterung beim Vortragen ihrer Titel. Dazu gehörte u. a. auch die Vertonung eines Gedichtes von Fritz Philippi. Die Botschaft „Ich wollte nie erwachsen sein“ wurde mit dem Titel Nessaja einfühlsam intoniert, gefolgt von „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“.
Sax meets Trumpets, ein Bläserquartett unter der Leitung von Tobias Müller (Saxofon) mit den Trompeterinnen Alina Zöllner und Anni Weber sowie der Saxofonistin Fiona Brüggemann, unterstützt am Schlagzeug von Leon Schneider überzeugte im mehrstimmigen Zusammenspiel mit „Happy“ und „Stand by me“. Tobias Müller blieb gleich auf der Bühne, um gemeinsam mit Kollege Hilmar Brüggemann und Schulleiter Carsten Geiß-Preuschoff als „Lehrerlei“ 3 aktuelle Poparrangements zu performen.
Der erst kürzlich gegründete Schulchor unter der Leitung von Karola Preuschoff sowie der Klavierbegleitung von Hilmar Brüggemann beeindruckte mit gleich drei anspruchsvollen, mehrstimmigen Werken: Das „Nachtlied“ von Lorenz Maierhofer, „This little light of mine“, ein Spiritual und „So strong“ von Labi Siffre, welche teilweise von Carsten Geiß-Preuschoff mit Beat Boxing begleitet wurden.
Die Grundschüler der Klassen 2 und 4 zeigten am Ende des Konzertes, dass hier von ihrer Musiklehrerin Heike Schlicht bereits die Wurzelpflege betrieben wird, von der eine Schule mit Schwerpunkt Musik letztendlich zehrt und in den weiterführenden Klassen die Früchte erntet. Sprühend vor Begeisterung spielten und tanzten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 und 4 mit ihren Blockflöten und Rhythmusinstrumenten eine imaginäre Reise zum Planeten h2 und zurück. Beim Lied „Winter Ade“ wurde abwechselnd gespielt und gesungen. Die Schülerinnen und Schüler Klasse 4 spielten im Anschluss eine Elementarorchesterversion des Volkslieds „Alle Vögel sind schon da“.
Ein Dankeschön ging am Ende an alle Mitwirkenden, an den Förderverein für den Getränkeverkauf und alle, die zum Gelingen dieses Konzertes auf und hinter den Kulissen beigetragen haben. Zum Finale kamen alle Mitwirkenden noch einmal auf der Bühne zusammen und schlugen mit der gemeinsam gesungenen Europahymne den Bogen zum Beginn.
Einigkeit herrschte beim anwesenden Publikum, Kollegium und allen Mitwirkenden, dass dieses erste Konzert durch fast alle musikalischen Leistungsstufen der FPS sehr gelungen war und man dieses auf jeden Fall in regelmäßigen Abständen wiederholen sollte.
Text: H. Schlicht/ Bilder: M. Metzler
Nice to meet a Jew
Am 28. September machten sich 40 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a und 9b mit Ihren Lehrern Johannes Höke und Hilmar Brüggemann auf den Weg nach Frankfurt.
Ziel war das Jüdische Museum Frankfurt. Dort nahmen die Westerwälder Schülerinnen und Schüler an dem Projekt
MEET A JEW vom Zentralrat der Juden in Deutschland teil.
Zitat:
„Jüdinnen und Juden sind Arbeitskollegen, Mitschülerinnen, Nachbarn. Wir sitzen nebeneinander in der Bahn oder stehen gemeinsam an der Supermarktkasse. Doch selten haben wir die Möglichkeit bewusst miteinander ins Gespräch zu kommen. Deswegen gibt es Meet a Jew! In persönlichen Begegnungen geben wir ganz individuelle Einblicke in die Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland. Bei uns steht nicht die Geschichte im Vordergrund, sondern der lebendige Alltag von Jüdinnen und Juden heute. So gelingt es das oft abstrakte Bild von „den Juden“ in unserer Gesellschaft aufzubrechen und eine Vielzahl von authentischen jüdischen Gesichtern und Perspektiven kennen zu lernen. Ein persönlicher Austausch bewirkt, was hundert Bücher nicht leisten können. Lassen Sie uns miteinander, statt übereinander reden!“ (Quelle: https://www.meetajew.de/)
Die Schülerinnen und Schüler konnten im lebendigen Austausch mit den Ehrenamtlichen von Meet a Jew spannende Gespräche führen und eine beeindruckende Erfahrung jüdischen Lebens der Gegenwart in Mitte Deutschlands machen.
Zusätzlich konnten die Schülerinnen und Schüler der FPS Breitscheid mit einer professionellen Führung die Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt kennenlernen. Zu sehen war eine moderne interaktive Präsentation, die das jüdische Leben in Frankfurt seit dem 18 Jahrhundert darstellt.
Wir bedanken uns bei den vielen freundlichen Helferinnen und Helfer des Museums, die dieses Treffen ermöglicht haben.
Besonderen Dank gilt den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von Meet a Jew Helena und Elishewa, die uns mit ihrer herzlichen und offen Gesprächführung, ermutigt haben, viele wichtige Fragen zu stellen, die zu einem tollen und tiefgreifenden Gespräch geführt haben.
Text und Bilder: H. Brüggemann
Fritz-Philippi-Schule
für weitere 4 Jahre
als Musikalische Grundschule zertifiziert
Bereits zum zweiten Mal wurde die Grundschule der Fritz-Philippi-Schule in Breitscheid für eine hervorragende Schulentwicklung im Fach Musik ausgezeichnet.
Nach der Erstzertifizierung 2019 galt es, diesmal unter erschwerten Bedingungen während der Coronazeit, den Schulentwicklungsprozess zu halten und auszubauen. Dies ist in Breitscheid in Zusammenarbeit mit dem Kollegium hervorragend gelungen.
Im Rahmen einer Feierstunde in der Landesmusikakademie in Schlitz, übergab Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel, im Beisein des zuständigen Schulamtsdezernenten Dr. Matthias Fink, die Ernennungsurkunde bis zum Schuljahr 2026/27 an die Musikkoordinatorin Heike Schlicht.
Frau Schlicht hat im Rahmen des Projekts jährlich an einer Fortbildungsreihe teilgenommen und koordiniert den Schulentwicklungsprozess Musik für die Fritz-Philippi-Schule.
Motto des landesweiten Programms ist: „Mehr Musik vermittelt von mehr Beteiligten in mehr Fächern zu mehr Gelegenheiten!“ Dieses Projekt wird nun seit 18 Jahren an über 100 hessischen Schulen sehr erfolgreich umgesetzt. Musik macht Freude und ist bestens geeignet das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und einen positiven Aspekt auf das Schulklima auszuüben.
Die Fritz-Philippi-Schule ist eine von 11 musikalischen Grundschulen im Schulamtsbezirk und Regionalverbund Lahn-Dill/Limburg-Weilburg.
Text und Bilder: H. Schlicht
Herbstfest
der
Fritz-Philippi-Schule Breitscheid
Auf dem Gelände der der Fritz-Philippi-Schule fand am Samstag das traditionelle Herbstfest statt.
Die weit über 2000 Besucher erwartete auf dem Breitscheider Schulgelände ein vielfältiges und buntes Programm, viel Spaß und gute Laune, leckeres Essen und interessante Dinge, die im Unterricht in
den Projekttagen zuvor von den Schulklassen vorbereitet wurden. Auch die Breitscheider Vereine und Verbände trugen mit ihren Aktionen zu einem reichhaltigen Angebot bei. Firmen, mit denen die FPS
Breitscheid eine Kooperation pflegt, stellten sich und ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor.
Ein besonderer Höhepunkt war die offizielle Ernennung von Carsten Geiß-Preuschoff zum Schulleiter durch die Schulamtsdezernentin Ines Gräfe.
Sie lobte in ihrer Rede die hervorragende Arbeit von Geiß-Preuschoff und überreichte die Urkunde und einen Blumenstrauß. Bürgermeister Roland Lay ließ es sich nicht nehmen, die Glückwünsche der
Gemeinde Breitscheid zu übermitteln und wies auf die besondere Bedeutung der Schule für Breitscheid hin. Er erwähnte auch den Ausbau des AG-Angebots am Nachmittag und die problemlose Integration von
Flüchtlingskindern, die meist aus der Ukraine stammen.
Die Reden wurden mit Bläserstücken der Orchester-AG unter der Leitung von Heike Schlicht umrahmt. Musikalischer Höhepunkt war der Fritz-Philippi-Song, bei dem viele Kinder mit Bewegungen und Tanz zum Mitmachen animiert wurden.
Für das leibliche Wohl wurde umfassend gesorgt:
Es gab Kaffee und Kuchen, selbstgemachte Säfte, Stockbrot, Zwiebelkuchen, Erbsensuppe, Brezeln, Waffeln, Popcorn, Bratwurst und Steak. An den Ständen wurde allerlei Gebasteltes, selbst hergestellte
Marmelade, Kräuter und Pflanzen, Herbst- und Weihnachtsdeko und vieles mehr von den Schülerinnen und Schülern angeboten. Die Jumpstyler führten unter der Leitung von Melanie Magdyj mehrere Tänze vor.
In der Mehrzweckhalle wurde das Mäuse-Musical aufgeführt, während im Eingangsbereich der Kleintierzuchtverein seine Kaninchen ausstellte. Die Feuerwehr lud zum Wettspritzen ein und die SSG
Breitscheid zum Torwandschießen.
Die Breitscheider Ukraine-Hilfe stellte ihre Arbeit vor. Ein Segelflugzeug konnte erkundet werden, ebenso wie eine Modelleisenbahn, Höhlenforschung und Fallschirmspringen. Der VDK bot einen
Rollstuhlparcours an und auf dem Parkplatz vor der Turnhalle fand Ponyreiten statt, das besonders von den jungen Besuchern begeistert angenommen wurde.
„Endlich wieder Herbstfest!“, war überall auf dem Schulgelände zu hören. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Breitscheider Herbstfest!
Text und Bilder: S.Haas
Mit Landespolitikern im Gespräch
- dialogP -
an der Fritz-Philippi-Schule
Am 27.04.2023 hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 der Fritz-Philippi-Schule die Gelegenheit, im Rahmen des Projekts „dialogP“ an Diskussionsrunden
über landespolitische Themen mit Abgeordneten des Hessischen Landtages teilzunehmen. Eingeladen waren alle Fraktionen des hessischen Landtages – zu Gast in der Schulaula waren Dr. Matthias Büger (FDP), Jan Schalauske (die Linke), Arno Enners (AfD), Frank Diefenbach (B90/die Grünen) und Frank Steinraths (CDU).
Zu Beginn der zweistündigen Veranstaltung stellten sich die einzelnen Abgeordneten, nach
einer Begrüßung durch den Schulleiter, vor und nahmen zusammen mit den Klassen an
einem Quiz als Warm-Up teil. Anschließend fanden sich die Politiker an sechs verschiedenen
Thementischen ein. Dort wurde über Fragestellungen diskutiert, die die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld selbst ausgesucht hatten. Im Fach Gesellschaftslehre hatten sie sich intensiv mit den Themen befasst.
So wurde an dem Donnerstag über die Verfügbarkeit kostenfreier Menstruationsartikel in
öffentlichen Einrichtungen, gleichwertige Digitalisierung an Schulen und über die Vermeidung von industrieller Lebensmittelverschwendung diskutiert. An zwei weiteren Tischen standen die Fragen im Raum, ob das Strafmaß bei Sexualdelikten erhöht werden sollte und ob das sogenannte „Hessenticket“ für den öffentlichen Personennahverkehr allen Kindern zur Verfügung stehen sollte, unabhängig davon, ob diese in der Nähe ihrer Schule wohnen. Am letzten Tisch ging es um die Einführung lebenspraktischer Schulfächer, wie Finanzen und Versicherungen.
Dabei rotierten die Politiker jeweils nach 11 Minuten zum nächsten Thementisch
und diskutierten mit den Schülerinnen und Schülern, so dass sich am Ende über jede Frage mit jedem Abgeordneten aus den unterschiedlichen Parteien ausgetauscht werden konnte.
Durch die Veranstaltung moderierten Anna Greco und Silas Moos. Es herrschte eine lebhafte Gesprächskultur an den Thementischen, bei der erkennbar war, dass die Gespräche mit den Politikern auf Augenhöhe stattfanden.
Gegen Ende des Events fassten einzelne Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Gruppen
ihre Diskussionsergebnisse zusammen und stellten die aus ihrer Sicht überzeugendsten Argumente vor. Sie bedankten sich für die Zeit, die sich die Abgeordneten für sie genommen hatten. Zuletzt richteten die Politiker noch ein paar Schlussworte an die Klassen, teilten ihre
Eindrücke und verabschiedeten sich. Dabei wurden die Jugendlichen insbesondere ermuntert, für ihre Interessen einzustehen und sich für Veränderung zu engagieren.
Die Klassen 9 und 10 nutzten diese Chance intensiv, mit den Politikern zu diskutieren und sich mit ihren Argumenten zu beschäftigen. Wir danken allen Abgeordneten und „dialogP“ herzlich für die gelungene Veranstaltung.
Text und Bilder: S. Haas/E.Förder